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Die Evolution meiner Inhaliergeräte und Methoden

Im Laufe der Jahre habe ich bereits so einigen Inhaliergeräte und Methoden durchprobiert. Wie wahrscheinlich viele Menschen, habe ich bereits als Kind bei Erkältungen inhaliert.

Damals noch über eine Schüssel mit heißem Wasser. Erst viel später, als ich dann regelmäßig inhalierte, kamen dann spezielle Inhalatoren und Inhaliergeräte hinzu.

Im folgenden Artikel möchte ich einmal darüber berichten, wie sich das Inhalieren bei mir über die Jahre so entwickelte.

Inhalieren mit Schüssel und Handtuch

Dampfinhalation mit Schüssel und Handtuch

Dampfinhalation mit Schüssel und Handtuch

Als Kind und auch noch als Erwachsener habe ich bei Erkältungskrankheiten zunächst immer über einer Schüssel mit heißem Wasser inhaliert, während ich mir ein Handtuch über Kopf und Schüssel legte, damit der Wasserdampf nicht so leicht in den Raum entweichen kann.

Auch meine Eltern und meine Großeltern haben bereits auf dieser althergebrachte Art und Weise inhaliert. Wahrscheinlich hat fast jeder schon einmal diese Art der Inhalation probiert. So zu Inhalieren bietet sich ja auch zunächst an, da man in der Regel alle benötigten Utensilien im Hause hat. Schüssel, Handtuch und heißes Wasser – mehr braucht man dazu nicht.

Aber ehrlich gesagt mochte ich diese Art der Inhalation nie besonders gerne. Ich persönlich fand es immer unangenehm, mit dem Kopf direkt über der Schüssel mit heißem Wasser zu hängen. Der heiße Wasserdampf (mit Zusätzen) stieg mir immer auch in die Augen und außerdem schwitzte ich unter dem Handtuch arg. Zudem reizte der heiße Damp auch meine Gesichtshaut, die danach stets knallrot war.

Deshalb war ich froh, als ich irgendwann Inhalatoren entdeckte, die für mich deutlich praktischer waren.

WICK VapoRub Inhalator

Mein Wick VapoRub Inhalator

Mein Wick VapoRub Inhalator

Mein erster Inhalator war der Wick Vaporub Inhalator aus der Apotheke. Der Wick Vaporub Inhalator besteht eigentlich nur aus drei Teilen, nämlich einem Unterteil einem Oberteil mit Atemmaske und einem Behälter im Inneren.

Die Handhabung dieses Inhalators ist denkbar einfach. Zur Inhalation musse nur das Oberteil abgenommen werden und in den inneren Topf heißes Wasser gefüllt werden. Nachdem man das Oberteil dann wieder geschlossen hat, kann es auch sofort mit der Inhalation losgehen.

Mittlerweile hat Wick mit dem Wick Dampf-Inhalator* einen etwas anderen Inhalator im Sortiment.

Kamillosan Inhalator

Mein Kamillosan Inhalator

Mein Kamillosan Inhalator

Etwas praktischer fand ich dann den Kamillosan Inhalator, welchen ich in der Apotheke kaufte. Auch bei diesem Inhalator befindet sich im Inneren ein kleiner Topf aus Kunststoff, welcher mit heißem Wasser befüllt wird.

Oben befindet sich eine Atemmaske, welche mit einem Kugelgelenk mit dem Oberteil des Inhalators verbunden ist. Dadurch kann man sich beim Inhalieren seinen bevorzugten Winkel einstellen.

Im Oberteil des Kamillosan Inhalators befindet sich außerdem ein kleiner Kreuzschlitz, durch welchen ein beiliegender Quirl gesteckt wird. Dieser Quirl befindet sich somit im Innentopf mit dem Wasser. Durch den Quirl kann dann während der Inhalation ein wenig das Wasser umgerührt werden, ohne dass man dafür den Inhalator öffnen müsste.

Ich hatte beim Inhalieren mit dem Kamillosan Inhalator immer das Gefühl, dass durch Umrühren mit dem Quirl noch einmal etwas mehr Wasserdampf entstehen würde, bzw. der von mir dem Wasser beigefügte Wirkstoff noch einmal etwas intensiver zur Geltung kommen würde.

Von daher fand ich die Idee mit dem Quirl schon irgendwie recht pfiffig.

Wirkstoffe zum Inhalieren mit Wasserdampf

Bei den oben genannten Inhalatoren, sowie bei der Inhalation über einer Schüssel mit heißem Wasser, habe ich immer spezielle Zusätze in das heiße Wasser gegeben. Ich habe nie alleine nur mit Wasserdampf inhaliert. Das kannte ich bereits von meinen Eltern und sogar von meinen Großeltern so.

Folgende Zusätze habe ich früher zum Inhalieren verwendet:

Transpulmin

Transpulmin* ist ein Erkältungsbalsam, der in Form einer weißen Salbe daher kommt. Die wirksamen Bestandteile von Transpulmin sind Menthol, Cineol und Campher. Dadurch riecht diese Salbe sehr angenehm und man hat gleich das Gefühl, sich bei Erkältungen etwas Gutes zu tun.

Mit Transpulmin kann man nicht nur Inhalieren, sondern man kann sich auch Brust und Rücken damit einreiben. So atmet man zum einen die Wirkstoffe immer ein und zum anderen soll die Salbe auch noch über die Haut wirken.

Wick VapoRub

Wick VapoRub* ist eine Erkältungssalbe, welche die Wirkstoffe Levomenthol, Campher, Terpentinöl und Eucalyptusöl enthält. Dadurch riecht Wick VapoRub immer sehr angenehm nach Menthol. Auch Wick VapoRub kann zur Inhalation und zum Einreiben verwendet werden.

Wick VapoRub erinnert mich immer sofort an meine Kindheit, da meine Mutter mir bei Erkältungen schon immer mit dieser Salbe Brust und Rücken einrieb, bevor ich ins Bett ging.

Kamillosan

Kamillosan* ist ein Extrakt, welcher unter anderem Kamillenblütenöl und Kamillenblüten-Extrakt enthält. Dieser Wirkstoff soll entzündungshemmend, krampflösend und wundheilungsverbessernd wirken.

Kamillosan kann auf ganz unterschiedliche Arten angewandt werden. Man kann Kamillosan äußerlich, innerlich und zur Inhalation verwenden. Meine Mutter schwor auf Kamillosan und hatte stets ein Fläschchen davon im Haus.

So ist es auch kein Wunder, dass ich auch mit Kamillosan inhaliert habe. Anders als bei Transpulmin und Wick VapoRub, hat man bei der Inhalation mit Kamillosan ein anderes Gefühl, da hier kein Menthol zum Einsatz kommt.

Meine heutigen Inhalationsgeräte

Nachdem ich mich ausführlich mit der Inhalation und auch Inhaliergeräten beschäftigte, kam ich zu dem Schluss, dass ich mich etwas professioneller aufstellen wollte. Mittlerweile wusste ich, dass bei der Dampfinhalation der Tröpfchendurchmesser recht groß ist, und somit die Partikel nur in die oberen Atemwege gelangen können.

Bei der Vernebler- oder Aerosolinhalation werden deutlich kleinere Tröpfchen erzeugt, welche auch bis in die unteren Atemwege gelangen können.

Außerdem wollte ich mit einer Salzlösung inhalieren, da ich mir davon mehr Wirkung versprach. Denn bei der Dampfinhalation hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass sie bei mir für Linderung sorgte.

Und außerdem musste ich durch einige Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege ohnehin regelmäßig inhalieren, so dass auch ganz einfach ein praktischeres Gerät her musste.

Ich wollte also von den Vorteilen der Aerosoltherapie mit einem Inhalationsgerät profitieren.

Nachdem ich mit einigen kaum erwähnenswerten Inhaliergeräten experiemntierte, legte ich mir mit dem Omron CompAir C28P Kompressor-Vernebler mein erstes „richtiges“ Inhaliergerät zu.

Omron CompAir C28P Kompressor-Vernebler

Omron CompAir C28P Inhalationsgerät mit Inhalator, Masken und Aufsätzen

Omron CompAir C28P Inhalationsgerät mit Inhalator, Masken und Aufsätzen

Das Omron CompAir C28P Inhalationsgerät ist ein leistungsfähiger Kompressor Venebler mit sehr einfacher Bedienung. Dieses Inhaliergerät hat eine hohe Verneblungsrate von 0,5 ml/Minute und trägt damit zu einer kurzen Behandlungszeit bei, auch das war mir wichtig.

Inbesondere für die unteren Atemwege inhaliere ich auch heute noch gerne mit diesen Inhaliergerät. Falls dich dieses schöne Gerät interessiert, dann kannst du dir hier meine Erfahrungen mit dem Omron CompAir C28P Kompressor-Vernebler durchlesen.

Pari Sinus Inhaliergerät

Pari Sinus Inhalationsgerät mit Pari LC Sprint Sinus Vernebler

Pari Sinus Inhalationsgerät mit Pari LC Sprint Sinus Vernebler

Hätte ich weiterhin nur für die unteren Atemwege inhalieren müssen, dann hätte ich mir kein weiteres Inhaliergerät kaufen müssen.

Bei mir stellte es sich durch einige Untersuchungen beim HNO Arzt jedoch heraus, dass der Hauptteil meiner Beschwerden durch eine chronische Sinusitis kam. Diese chronische Sinusitis führte bei mir auch immer wieder zu einer sehr heftigen Bronchitis, die ich dann wochenlang mit mir herum trug.

Aus diesem Grund hielt ich Ausschau nach einem Inhaliergerät, welches ganz besonders gut für die Nasennebenhöhlen geeignet ist. Nach ausführlicher Recherche und auch einigen Beratungen entschied ich mich dann für das Pari Sinus Inhaliergerät.

Das Pari Sinus ist ein spezielles Inhaliergerät für die oberen Atemwege, inbesondere zur Behandlung akuter und chronischer Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Und genau dieses Gerät legte ich mir dann auch zu.

Über meine Erfahrungen mit dem Pari Sinus Inhaliergerät kannst du dich in meinem Artikel zu diesem Gerät informieren.

Wie du siehst, habe ich bereits einige Methoden und Geräte ausprobiert. Mit Wasserdampf inhaliere ich heute überhaupt nicht mehr, da ich zwei leistungsfähige Inhaliergeräte im Hause habe, mit welchen ich mich ausführlich beschäftigt habe.

So habe ich zum Beispiel die Lautstärke beider Geräte miteinander verglichen und zudem noch die Lautstärke weiterer Inhaliergeräte verglichen. Die Lautstärke von Inhaliergeräten ist ja immer wieder ein Thema, wenn man sich für diese Geräte interessiert. Denn Inhaliergeräte mit Kompressor-Technologie arbeiten nun einmal mit einer bestimmten Lautstärke.

Wer Inhaliergeräte verwendet, muss sich auch mit dem Thema Reinigen und Desinfizieren von Inhaliergeräten befassen. Wie ich das handhabe, habe ich einmal in dem verlinkten Artikel notiert.

Interessent könnten auch noch meine Erfahrung mit NaCl 0,9% Injektionslösung zum Inhalieren sein. Mittlerweile inhaliere ich ausschließlich mit dieser Lösung und bin damit bisher außerordentlich zufrieden.